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Unser Blog 5/2/16

Schön, dass ihr vorbei schaust.

Hier werden in Zukunft alle Neuerungen rund um den SL Messenger beschrieben.

Schaut auch bei Facebook vorbei. Dort könnt ihr an Gewinnspielen oder tollen Wettbewerben teilnehmen.

Weiterhin viel Spaß mit SL! Ku i coo!

Wörterkorb Funktion eingeführt 5/2/16

Natürlich wollen wir schnell alle neuen und nicht übersetzten Wörter für euch übersetzen.

Wenn also ein Wort noch nicht in unserer Datenbank übersetzt ist, dann steigt es nach Absenden eurer Nachricht auf zu uns in den Wörterkorb. Steigt ein Wort nicht mehr hoch, dann liegt es bereits zum übersetzen vor und erscheint in eurer Nachricht als unübersetzt.

Euer SL-Team

Wer sind wir eigentlich? 16/6/17

Der SL-Messenger bekommt ein Gesicht beziehungsweise neue Gesichter. Wolltest du schon immer wissen, wer eigentlich hinter dem neuen Sprachtrend steht? Und wer was macht? Dann bist du hier genau richtig.


Wer: Ella

Alter: 3

Position: Chefin

Hobbys und Leidenschaften: Mäuse & Eichhörnchen jagen

Was verbinde ich mit Social Media: Viele feine Bekanntschaften.

Welche Social Media Plattformen nutze ich: Ich nehme überall Plat(z).

Credo: Freue Dich über alles was Spaß macht.

Lebensziele: Allen Freude bringen.

Meine größte Schwäche: Leckereien


Wer: Michael

Alter: 23

Position: Social Media Manager

Hobbys und Leidenschaften: Lesen, Social Media, Sport, vegane Ernährung, Netzwerken

Was verbinde ich mit Social Media: Die Möglichkeit, mein Leben zu teilen, einen Wert zu schaffen und mich mit Menschen zu verbinden schätze ich sehr an Social Media.

Welche Plattformen nutze ich: Hauptsächlich Instagram und Facebook.

Credo: Just do it!

Lebensziele: So vielen Menschen wie möglich zu helfen und der Menschen einen großer Wert zu hinterlassen.

Meine größte Schwäche: Ich versuche zu viel zu planen und bin dadurch ein wenig unflexibel.


Wer: Christiane

Alter: 30

Position: Social Media Redakteurin

Hobbys und Leidenschaften: Fotografieren, Reisen – am Besten zusammen, Kochen, Lesen und Freunde treffen

Was verbinde ich mit Social Media: Vernetzt sein – vor allem mit Freunden, die auf der ganzen Welt verstreut Leben. Und mit Social Media im visuellen/journalistischen Bereich tätig sein.

Welche Plattformen nutze ich: Facebook und Instagram.

Credo: Be happy, be strong and never regret!

Lebensziele: Mit meiner Kamera, meinem Laptop und Rucksack die Welt bereisen und in der Ferne arbeiten, ob unter Palmen, am See oder in den Bergen spielt dabei keine Rolle.

Meine größte Schwäche: Überpünktlich sein, weil ich zu spät kommen hasse.


Schütze deinen Chat durch ein Passwort

Wer kennt das nicht? Da lässt du einmal dein Smartphone liegen und du hast dein Handy nicht durch einen Code gesichert oder fast jeder in deinem Umfeld kennt deinen Code. Der SL-Messenger ermöglicht dir, deine Chats durch ein Passwort zu sichern. Und schon sind deine Nachrichten vor deinen Eltern oder deiner Freundin oder Freund sicher. Dadurch unterscheidet sich der SL-Messenger von den Konkurrenten auf dem Markt. 


In diesem Tutorial zeigen wir dir, wie du mit ein paar Klicks deine Chats im SL-Messenger vor neugierigen Schnüffelnasen schützt. 

Und so wird’s gemacht: 
  1. Unten rechts auf das Einstellungssymbol klicken. 
  2. Den Menü-Punkt "Chat Sicherung" auswählen.
  3. Nun kannst du dein Passwort festlegen und du kannst die Dauer bestimmen, ab wann wir dir dein Passwort erneut zuschicken sollen. 

Welche Social-Media-Plattformen nutzen wir?

Facebook, Instagram, Twitter und Co. - Social-Media-Plattformen gibt es viele. Wir von SL werden uns überwiegend auf Facebook und Instagram bewegen. Warum? Das erklären wir Dir im folgenden Artikel.


Täglich werden etwa 350 Millionen Fotos auf Facebook hochgeladen und 100 Millionen Stunden Video-Inhalte. In Deutschland nutzen knapp 30 Millionen Leute Facebook, was gerade für Werbetreibende und Influencer vom Vorteil ist.


Denn durch die Digitalisierung und Algorithmen ist es nicht mehr so schwer, seine jeweilige Zielgruppe zu bestimmen. Und, um so definierter die Zielgruppe ist, um so einfacher lassen sich Werbung und Beiträge auf die Zielgruppe maßschneidern.


Mittlerweile geht es in der Werbe-Szene und Unternehmer-Szene nicht nur um den Nutzen von digitaler Werbung, sondern sie haben für sich die Influencer-Szene entdeckt. Wieso? Influencer sind am Rad der Zeit und können mit ihren Beiträgen das Konsumenten-Verhalten beeinflussen und die relevante Zielgruppe erreichen.


Von der Foto-Community zum Big Player am Social-Media-Himmel


Influencer lassen sich aber nicht nur auf Facebook finden, sondern auch auf anderen Social-Media-Kanälen, wie Instagram. Instagram war am Anfang ein reiner Online-Dienst für Fotos und hat sich mittlerweile zu einer weltweiten Community mit knapp 700 Millionen Nutzern etabliert und ist die zweit häufigst genutzte Social-Media-Plattform.


Ein paar Fakten zu Instagram: Jede Minute werden mehr als 40 000 Fotos und Videos und damit täglich knapp 60 Millionen Beiträge hochgeladen. Instagram entwickelt sich stets weiter und bringt laufend neue Updates raus. Im August 2016 kam ein sehr wichtiges Update raus: die Story-Funktion.


Die Story-Funktion entwickelt sich in relativ kurzer Zeit zu einem großen Konkurrenten für Snapchat. So nutzen in April rund 200 Millionen Instagrammer die neue Funktion, während Snapchat Ende des Jahres 2016 nur noch von rund 158 Millionen genutzt wurde. Hinzu kommt noch die neue Direkt-Nachricht-Funktion, mit der man sich auch auf Instagram direkt mit dem jeweiligen Nutzer unterhalten und vernetzen kann, was vorher nur durch die Kommentarfunktion möglich war.


Mit Hashtags Beiträge gezielt steuern


Das Herzstück von Instagram: die Hashtags. Durch sie ermöglicht es uns unsere Beiträge gezielt zu steuern, um so unsere relevante Zielgruppe besser zu erreichen. Zudem können User nach bestimmten Hashtags suchen. In unserem Fall zum Beispiel #coolgenugfürsl, aber auch nach #sprüche und Co.. Das Ziel jeden Instagrammers, ob Food-Bloger oder Mode-Bloger, ist es unter seinen relevanten Hashtags unter die Top-Posts zu kommen.


Ein Top-Post wird nach der Suche eines Hashtags angezeigt und steht ganz oben. Um die Top-Post zu kommen, zählt nicht nur die Interaktionen (liken und kommentieren), sondern auch die Aktualität und die Analyse von Orten der Bilder spielt eine Rolle. So können es auch kleinere Instagrammer in die Top-Posts schaffen.



Bloggen für Anfänger - Teil 1

Blogs gibt es wie Sand am Meer, deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Unternehmenskommunikation mittlerweile den Blog als Kommunikationskanals für sich entdeckt hat. In unserer Serie „Bloggen für Anfänger“ wollen wir dich bei deinen ersten Schritten in die Blogger-Szene helfen.


Mut zur Lücke beziehungsweise zur Nische. Dieser Punkt ist mit dem Markt für Special-Interest-Magazine vergleichbar, wieso? Special-Interest-Magazine beschäftigen sich mit einem bestimmten Thema. Wenn du einen kurzen Blick in das Zeitschriftenregal wirfst, fällt dir sicher auf, dass es für fast jeden Bereich eine Zeitschrift gibt: von Hochzeiten-Magazine bis hin zur Beef-Zeitschrift ist für fast jeden was dabei.


Du merkst also, dass es sich lohnt, deinen Blog in eine bestimmte Richtung zu gestalten. Das soll aber nicht heißen, dass du dich nicht auch anderen Themen widmen darfst. Wenn du dir als Beispiel Mode-Blogs anschaust, wirst du schnell merken, dass Mode-Blogger sich auch mit artverwandten Themen beschäftigen.


Wo rüber möchtest du bloggen? 


Frage: Wo rüber möchte ich bloggen? Eine Frage, die du nur selber für dich beantworten kannst. Du solltest dir bei der Beantwortung der Frage viel Zeit lassen und überlegen, ob es wirklich dein Thema ist. Während du deine Gedanken sammelst, kannst du dir auch die Fragen stellen, welches ist dein Lieblingshobby oder deine Leidenschaft? Du kannst natürlich auch überlegen, ob du eine Art digitales Tagebuch führen willst. Dabei solltest du aber beachten, dass jeder deinen Blog lesen kann, der ein Internetanschluss hat.


Du konntest die obere Frage immer noch nicht beantworten? Hier ein paar Themen-Ideen: Mode, Reisen, Haustiere oder Sportarten – wie du siehst, gibt es viele Möglichkeiten. Ich komme jetzt noch mal zurück zu dem Punkt Nische. Es ist so, dass es leider keine wirklichen Nischen gibt und wenn es sie doch gibt, lässt sie sich schwer finden. Doch das soll dich nicht entmutigen. Denn du sollst für dich die richtige Nische finden.


Um die Ecke denken


Nehmen wir wieder den Mode-Blog als Beispiel. Natürlich gibt es etliche Blogs zum Thema Mode. Doch versuche, um die Ecke zu denken und eine Möglichkeit zu finden, das Thema Mode zu erweitern. Das kann ein bestimmter Trend sein, vielleicht hat deine Region einen eigenen Modestil oder du machst selber Mode. Das geht natürlich auch mit Reisen, du magst ein bestimmtes Land und weißt alles über das Land oder du kennst die besten Wanderstrecken auf der Welt.


Wie du siehst, kannst du jedes Oberthema weiter abgrenzen und so deine Nische finden – in der du dich wohlfühlst. Generell solltest du aber immer ein Thema wählen, für was du dich selber interessierst und über das du einen langen Zeitraum schreiben kannst.


Du solltest also nicht halbherzig an die Sache gehen und es sollte dir bewusst sein, dass du mit deinem Blog andere Menschen erreichst und dir gerne folgen wollen. Aber damit sie bei dir und deinen Blog bleiben, reicht es nicht ein Mal im Monat einen Artikel zu veröffentlichen, sondern du solltest immer kontinuierlich am Ball bleiben.


Im nächsten Teil „Bloggen für Anfänger“: rechtliche Aspekte.

Zehn Tipps zum sichern Surfen

Heute haben wir für dich die zehn wichtigsten Tipps zum sicheren Surfen im Netz zusammengestellt.

Tipp 1: Sichere Passwörter wählen
Oh Wunder, oh wunder: Das meist genutzte Passwort in Deutschland ist „Hallo“ und man mag es kaum glauben, auf dem zweiten Platz landet das „passwort“ als Passwort. Dabei ist es gar nicht so schwer, sichere Passwörter zu erstellen. Ein gutes Passwort sollte aus mindestens acht Zeichen bestehen. Dabei ist eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen am sichersten. Mit Eselsbrücken kannst du dir deine Passwörter leicht merken, denn für jeden Account solltest du ein anderes Passwort wählen. Ein Beispiel: Nehme die ersten Buchstaben von einem Songtext und dazu das Erscheinungsjahr des Hits.

Tipp 2: Öffentliche WLANs
Jeder von uns möchte gerne sein Datenvolumen schonen, also wieso nicht auf öffentliche WLAN-Signale zurückgreifen. Für das allgemeine Surf-Vergnügen stellen öffentliche Netzwerke kein „großes“ Problem da. Doch solltest du vermeiden über solche Netzwerke dein Online-Banking zu machen oder wichtige Daten zu übermitteln, denn du weißt nicht, wer dieses Netz betreibt und wie sicher es ist. Deshalb übermittel schützenswerte Daten von Zuhause.

Tipp 3: Gewinnspiele
Lass die Finger von undurchsichtigen Gewinnspielen. Darunter fallen vor allem Gewinnspiele nach dem Motto „Sie sind der 1.000 Besucher und haben die Chance ein Auto zu gewinnen“, dienen nur dazu, deine E-Mail-Adresse und andere persönliche Daten abzuwischen.

Tipp 4: Gratis-Falle
Mittlerweile sollte allen bekannt sein, dass Googel, Facebook und Co. persönliche Daten sammelt, um so bestmöglich Werbung zu schalten und zu verkaufen. Dieses gilt aber auch bei anderen Anbietern von kostenlosen Apps, Gratis-Software und Internetangeboten. Denn auch solche Angebote fischen die persönlichen Daten ab, um so gezielt Werbung zu machen. Oder geben sie an Dritte weiter.

Tipp 5: Sichere Datenübertragung durch verschlüsselte Verbindungen
Du shoppst gerne online oder erledigst deine Bankgeschäfte online? Dabei solltest du immer auf eine verschlüsselte Verbindung achten. Eine „verschlüsselte Verbindung“ erkennst du dran, dass die Internetadresse mit „https“ anstelle von „http“ beginnt. Zudem zeigen dir die meisten Browser ein geschlossenes Schloss-Symbol an, wenn es sich um eine verschlüsselte Verbindung handelt.

Tipp 6: Aktualisieren
Über Sicherheitslücken greifen unbekannte Hacker deinen Computer an. Um diese Lücken zu schließen, bieten die Hersteller regelmäßige Internet-Updates an. Deshalb solltest du deine Programme ständig auf den neuesten Stand halten und vergiss nicht deine Schutz-Software.

Tipp 7: Schutz-Software
Eben ein Video auf einer dubiosen Seite gestreamt oder unachtsam den Anhang einer E-Mail geöffnet und schon hat dein PC einen Trojaner oder Virus eingefangen. Um solche Missgeschicke zu vermeiden, lohnt es sich ein Anti-Virus-Programm zu installieren.

Tipp 8: Sichere Quellen nutzen
Du solltest Dateien, Programme und Apps nur aus sicheren Quellen installieren und öffnen, sowohl aktuelle Browser sowie Schutzprogramme warnen dich vor bekannten gefährlichen Quellen. Apps solltest du generell direkt über den Play Store, App Store oder Microsoft installieren.

Tipp 9: Daten sichern
Wichtige Daten solltest du regelmäßig durch eine Backup-Software auf eine externe Festplatte oder anderen Datenträger sichern. Denn nicht nur durch Datenverlust oder Geräteverlust, können deine Daten verloren gehen, sondern auch durch Hacker-Angriffe.

Tipp 10: Anonymität
Versuche dich so anonym wie möglich im Internet zu bewegen. Also gebe keine Daten oder Details zu dir an fremde Personen weiter. Vor allem wenn du chattest oder in Foren aktiv bist, solltest du vorsichtig mit deinen Daten umgehen. Denn die Person kann falsche Angaben über sich machen und du weißt nicht, welche Absicht diese verfolgt.

Bilder-Funktion

Mit dem nächsten Update bekommt der Messenger eine tolle Funktion: die Bild-Funktion. Nachdem das neue Update auf deinem Smartphone ist, kannst du nun auch Bilder über den Messenger verschicken. Natürlich hat die neue Funktion einen kleinen Kniff, damit auch hier der Spaß an SL nicht vergeht.


Du verschickst also nicht einfach ein Bild – sondern du verschickst es verpixelt und durcheinander. Dabei kannst du entscheiden, wie viele Pixel dein Bild haben soll. Im ersten Moment rätselt der Empfänger über deine Bildnachricht, aber mit nur einem Klick kann er sich das Originalbild anzeigen lassen.


Bilder und Videos legal sharen und nutzen Teil 1

Du möchtest gerne einen Blog starten, aber du findest, dass nur Text langweilig ist. Du möchtest deinen Blog durch Bilder, Grafiken und Videos verschönern, doch dir fehlt das künstlerische Talent zum Fotografieren und Filmen? Im Internet gibt es ein großes Angebot an Fotos und Video-Material, trotzdem darfst du dieses Material nicht einfach so nutzen. Wir erklären dir, was Creative Commons ist und wie du es nutzen kannst?

In Deutschland steht das geistige Eigentum unter dem sogenannten Urheberrecht. Das heißt, dass wenn du ein Foto machst, kann es niemand einfach so benutzen – egal ob du Fotograf oder Hobbyfotograf bist. Durch das Internet ist das Verbreiten von Videos und Fotos leicht – aber nicht immer legal – geworden. Hier hilft dir die 2001 gegründete gemeinnützige Organisation Creative Commons (abgekürzt: CC; übersetzt: schöpferisches Gemeingut).

Was ist Creative Commons?

Bei CC handelt es sich nicht – wie oft angenommen – um nur eine Standard-Lizenz, sondern es setzt sich aus verschieden Lizenz-Element zusammen. Durch diese Lizenz-Elemente werden deine Werke und die von anderen zu freien Inhalten. Sie setzt sich aus vier Grund-Elementen, die untereinander gemischt werden können und verschiedene Nutzungsrechte zu lassen.

Die CC-Grund-Elemente

ShareAlike (SA): Der Autor lässt dich sein Werk teilen, kopieren und verändern, mit der Bedingung, dass du das neue Werk unter derselben Lizenz weitergibst. 

Attribution (BY): Du musst den Autoren nennen, wie er es möchte. 

NonCommercial (NC): Andere dürfen deine Werke frei nutzen, außer für kommerzielle Zwecke.

NoDerivatives (ND): Andere dürfen deine Werke verbreiten und kopieren, aber sie dürfen es in keiner Form verändern. 



Ergänzend gilt zu allen vier Punkten: Will jemand dein Werk nicht zu den genannten Bedingungen veröffentlichen, muss er dich bei jeder Änderung vorher informieren und um Erlaubnis fragen.

Bloggen für Anfänger - Teil 2

Viele denken, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist – das ist aber nicht der Fall. Auch hier gibt es einige rechtliche Aspekte, an die man sich halten sollte.


Wichtiger Hinweis: Wir sind keine Anwälte, wir wollen lediglich auf rechtliche Aspekte hinweisen, um dir so einen leichteren Start fürs Bloggen zu geben. Einige der Tipps gelten nicht nur beim Bloggen, sondern lassen sich auch auf andere Social-Media-Kanäle anwenden.


Impressum

Wenn du mit deinem Blog Geld verdienen möchtest, musst du ein Impressum erstellen. Dieses sollte leicht zugänglich sein und muss sowohl deinen Namen als auch deine Anschrift beinhalten. Dies ist im Rundfunkstaatsvertrag unter §55 und im Telemediengesetz (TMG) §5 geregelt. Ausgenommen von der Kennzeichnungspflicht bist du nur dann, wenn du deinen Blog ausschließlich für persönliche und familiäre Zwecke nutzt.

Bei der Gestaltung deines Impressums findest du auf dieser Webseite Hilfe.

Dieser Punkt gilt nicht nur fürs Bloggen, sondern zum Beispiel auch für Facebook oder Youtube. Einer der jüngsten Fälle wurde im Zuge einer Recherche der Redaktion „WDR360“ und „RobBubble“ zum Thema „Gewinnspiele auf Youtube“ bekannt:Der Youtuber ApoRed hatte nicht nur Probleme mit seinen Gewinnspielen: Er gibt auf seiner Facebook-Seite ein Impressum an, aber es war nicht nur falsch, sondern er gibt/gab eine völlig frei erfundene Adresse an.

Datenschutzerklärung

Dein Blog braucht neben einem Impressum auch eine Datenschutzerklärung, die offen legt, ob und wie du Daten von deinen Nutzern erhebst. Deshalb solltest du jede Datenverarbeitung erwähnen und deinen Nutzern verständlich erklären. Dieser Punkt wird im TMG im §13 Abschnitt 1 geregelt.

Persönlichkeitsrecht

Du kannst nicht einfach Bilder von Personen veröffentlichen, weil du das betreffende Motiv gut findest. Denn in Deutschland hat nicht nur jeder das Recht, seine eigene Meinung zu äußern, sondern er hat auch das Recht auf sein eigenes Bild. Dieses ist in Artikel 2 des Grundgesetzes geregelt.

Das heißt für dich, dass du die Person vorher um Erlaubnis fragen musst, ob du das Bild im Internet verbreiten darfst, bzw. kannst du dir auch ein Model Release Vertrag unterschreiben lassen. Eine Ausnahme sind öffentliche Veranstaltungen wie Demonstrationen (Achtung: Auch hier sollten nicht einzelne Personen im Vordergrund stehen).

Zudem solltest du nicht grundlos andere Personen im Netz beleidigen oder falsche Tatsachen über sie veröffentlichen, denn auch dies wird strafrechtlich verfolgt.

Bilder

In unserem letzten Blog-Beitrag haben wir angefangen euch zu erklären, was eigentlich „Creative Commons“ sind. Es gibt also legale Möglichkeiten, deinen Blog mit Bildern zu befüllen, die nicht von dir sind. Dennoch gibt es Fälle, wo Leute einfach aus der Google-Bildersuche Bilder für ihren Blog benutzt haben und sich vorher die Lizenzen nicht angeschaut haben.

Auch bei Google gibt es verschiedene Lizenz-Typen. Unter Tools kannst du unter „Nutzungsrechten“ den richtigen Lizenz-Typ für dich einstellen.

Im nächsten Teil „Bloggen für Anfänger“: Fortsetzung der rechtlichen Aspekte.




Bilder und Videos legal sharen und nutzen Teil 2

Die Lizenzen

Aus den vier Grund-Elementen lassen sich sechs verschiedene Lizenzen ableiten – die von allen Freiheiten bis zum sehr eingeschränkten Nutzungsrecht fast alles abdecken.

  • Attribution CC BY: Lässt Andere deine Werke verbreiten, vermischen, optimieren und verarbeiten – auch kommerziell, so lange sie dein Original richtig würdigen (Namensnennung). Diese Lizenz ist die meist Verbreitete.

  • Attribution ShareAlike CC BY-SA: Lässt Andere deine Werke verbreiten, vermischen, optimieren und verarbeiten – auch kommerziell, so lange sie deinen Namen nennen und die neue Kreation unter der gleichen Lizenz weiterverbreiten.

  • Attribution-NoDerivs CC BY-ND: Diese Lizenz lässt Andere deine Werke weiterverbreiten, auch für kommerzielle und nicht kommerzielle Nutzung, so lange sie dein Werk nicht verändern und im Ganzen verbreiten plus Namensnennung.

  • Attribution-NonCommercial CC BY-NC: Lässt Andere deine Werke für ihre Zwecke verarbeiten, mischen und teilen. Sie dürfen die neue Kreation nicht für kommerzielle Zwecke nutzen. Das neue Werk muss nur mit deinem Namen geteilt werden, der Schöpfer muss die neue Kreation nicht unter der gleichen Lizenz weiterverbreiten.

  • Attribution-NonCommercial-ShareAlike CC BY-NC-SA: Lässt Andere deine Werke für ihre Zwecke verarbeiten, mischen und teilen. Sie dürfen die neue Kreation nicht für kommerzielle Zwecke nutzen. Sie dürfen die neue Kreation unter denselben Bedingungen verbreiten und müssen dich namentlich erwähnen.

  • Attribution-NonCommercial-NoDerivs CC BY-NC-ND: Die letzte Lizenz die CC vorschlägt, ist die sehr stark eingeschränkte Variante. Sie erlaubt es Andere deine Werke runterzuladen und zu teilen, so lange sie dich namentlich Erwähnen. Ihnen ist es aber nicht erlaubt, dein Werk in irgendeiner Art zu verändern oder es für kommerzielle Zwecke zu nutzen.

Wo bekommst du Musik, Bilder und Videos legal und kostenfrei?

Bisher existieren weltweit rund eine ­Milliarde CC-lizenzierte Arbeiten. Die meisten freien Inhalte lassen sich auf Plattformen finden, die CC-Lizenzen für ihre Nutzer anbieten. Ein kleiner Überblick an Communities, die Bilder, Musik und Videos unter CC-Lizenzen anbieten.


  • Flickr

  • Youtube

  • Wikipedia

  • 5∞px

  • vimeo

  • JAMENDO

  • europena collections


Bloggen für Anfänger - Teil 2 Fortsetzung

Viele denken, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist. Das ist aber nicht der Fall. Auch hier gibt es einige rechtliche Aspekte, an die man sich halten sollte.


Wichtiger Hinweis: Wir sind keine Anwälte, wir wollen lediglich auf rechtliche Aspekte hinweisen, um dir so einen leichteren Start fürs Bloggen zu geben. Einige der Tipps gelten nicht nur beim Bloggen, sondern lassen sich auch auf andere Social-Media-Kanäle anwenden.

Gewinnspiele

Du möchtest auf deinem Blog oder auf deinen Social-Media-Kanälen ein Gewinnspiel für deine treuen Fans veranstalten. Es klingt so einfach, doch Gewinnspiele im Internet haben auch ihre Tücken. Wie auch bei Gewinnspielen im Fernsehen, gilt auch im Internet, dass du mit deinem Gewinnspiel deine Nutzer nicht täuschen sollst und dass du es so transparent wie möglich gestalten musst.

Du brauchst für jedes Gewinnspiel Teilnahmebedingungen, die deine Nutzer über dein Gewinnspiel aufklärt. In ihnen erklärst du, wie lange dein Gewinnspiel läuft, ab welchen alter die Nutzer Teilnehmen dürfen bis hin, wie du deinen Gewinn verlost.

Bei den Gewinnspielen von SL Messenger, die wir auf Facebook starten, verlinken wir unsere Teilnahmebedingungen immer am Ende unseres Textes. Wichtig: Bei Facebook gibt es noch mal extra Bedingungen, wie du dein Gewinnspiel gestalten musst. So darfst du zum Beispiel deine Nutzer nicht auffordern deinen Beitrag zu liken, um so an deinem Gewinnspiel teilnehmen zu können. Aber du kannst als Teilnahmebedingung festlegen, dass sie Fans von deiner Seite werden. Zudem solltest du unbedingt erwähnen, das Facebook in keinerlei Verbindung zu deinem Gewinnspiel steht. Heißt, dass es weder von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert wird.

Weitere Informationen findest du in der Satzung der Landesmedienanstalten oder in diesem Leitfaden zum Thema Gewinnspiele.

Jugendschutz
Auch im Internet sollen Kinder und Jugendliche vor Inhalten geschützt werden, die ihnen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung schaden könnten. Im Fernsehen sind generell pornografische Handlungen verboten, aber im Internet dürfen sie unter bestimmten Vorsetzungen verbreitet werden. Natürlich gibt es auch Inhalte, die komplett verboten sind und auch strafrechtlich verfolgt werden. Diese Punkte findest du im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag.
Werbung

Werbung sollte klar von deinen Inhalten getrennt werden. Dies ist im §58 Absatz 1 des Rundfunkstaatsvertrags geklärt. Solltest du also Geld oder geldwerte Leistungen dafür bekommen, dass du auf deinem Blog ein Produkt präsentierst, muss für den User klar erkennbar sein, dass es sich um eine werbliche Aussage handelt. Wie genau du das machen sollst? Lies dir einfach das FQA-PDF der LfM NRW durch.