Bloggen für Anfänger - Teil 2 Fortsetzung

Viele denken, dass das Internet ein rechtsfreier Raum ist. Das ist aber nicht der Fall. Auch hier gibt es einige rechtliche Aspekte, an die man sich halten sollte.


Wichtiger Hinweis: Wir sind keine Anwälte, wir wollen lediglich auf rechtliche Aspekte hinweisen, um dir so einen leichteren Start fürs Bloggen zu geben. Einige der Tipps gelten nicht nur beim Bloggen, sondern lassen sich auch auf andere Social-Media-Kanäle anwenden.

Gewinnspiele

Du möchtest auf deinem Blog oder auf deinen Social-Media-Kanälen ein Gewinnspiel für deine treuen Fans veranstalten. Es klingt so einfach, doch Gewinnspiele im Internet haben auch ihre Tücken. Wie auch bei Gewinnspielen im Fernsehen, gilt auch im Internet, dass du mit deinem Gewinnspiel deine Nutzer nicht täuschen sollst und dass du es so transparent wie möglich gestalten musst.

Du brauchst für jedes Gewinnspiel Teilnahmebedingungen, die deine Nutzer über dein Gewinnspiel aufklärt. In ihnen erklärst du, wie lange dein Gewinnspiel läuft, ab welchen alter die Nutzer Teilnehmen dürfen bis hin, wie du deinen Gewinn verlost.

Bei den Gewinnspielen von SL Messenger, die wir auf Facebook starten, verlinken wir unsere Teilnahmebedingungen immer am Ende unseres Textes. Wichtig: Bei Facebook gibt es noch mal extra Bedingungen, wie du dein Gewinnspiel gestalten musst. So darfst du zum Beispiel deine Nutzer nicht auffordern deinen Beitrag zu liken, um so an deinem Gewinnspiel teilnehmen zu können. Aber du kannst als Teilnahmebedingung festlegen, dass sie Fans von deiner Seite werden. Zudem solltest du unbedingt erwähnen, das Facebook in keinerlei Verbindung zu deinem Gewinnspiel steht. Heißt, dass es weder von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert wird.

Weitere Informationen findest du in der Satzung der Landesmedienanstalten oder in diesem Leitfaden zum Thema Gewinnspiele.

Jugendschutz
Auch im Internet sollen Kinder und Jugendliche vor Inhalten geschützt werden, die ihnen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung schaden könnten. Im Fernsehen sind generell pornografische Handlungen verboten, aber im Internet dürfen sie unter bestimmten Vorsetzungen verbreitet werden. Natürlich gibt es auch Inhalte, die komplett verboten sind und auch strafrechtlich verfolgt werden. Diese Punkte findest du im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag.
Werbung

Werbung sollte klar von deinen Inhalten getrennt werden. Dies ist im §58 Absatz 1 des Rundfunkstaatsvertrags geklärt. Solltest du also Geld oder geldwerte Leistungen dafür bekommen, dass du auf deinem Blog ein Produkt präsentierst, muss für den User klar erkennbar sein, dass es sich um eine werbliche Aussage handelt. Wie genau du das machen sollst? Lies dir einfach das FQA-PDF der LfM NRW durch.